
PoYo Asset ist ab sofort verfügbar. In der privaten Medienbibliothek verwalten Sie hochgeladene Dateien und generierte Ergebnisse gemeinsam. Ordnen Sie Referenzen nach Projekt, markieren Sie gelungene Varianten als Favoriten und verwenden Sie vorhandene Dateien direkt in unterstützten Modellen weiter.
So kann aus einem Produktfoto zunächst ein Kampagnenmotiv und anschließend ein Video entstehen, ohne dass Sie bei jedem Schritt dieselbe Datei erneut suchen und hochladen müssen.
Das bietet die neue Bibliothek
- Einzelne Dateien hochladen, öffentliche Datei-URLs importieren oder ganze Ordner als Sammlung übernehmen.
- Medien nach Name, Typ und Quelle finden sowie mit Sammlungen und Favoriten organisieren.
- Bilder, Videos und Audiodateien in kompatiblen Eingabefeldern auswählen.
- Ergebnisse direkt nach der Generierung ordnen und bei geeigneten Ergebnissen die Aufbewahrung verlängern.
- Vorhandene Referenzbilder in Prism für Modellvergleiche verwenden.
Die folgenden 13 Screenshots zeigen die tatsächlichen Bedienabläufe in der englischen Oberfläche. Die deutschen Bildunterschriften erläutern jeweils die Bedienelemente und ihre Position.
1. Die Bibliothek öffnen
Melden Sie sich an und öffnen Sie PoYo Asset.

Abbildung 1: Links wechseln Sie die Ansicht, im Hauptbereich sehen Sie zuletzt hinzugefügte Medien.
| Bereich | Zweck |
|---|---|
| Startseite | Sammlungen und neue Dateien im Überblick |
| Alle Medien | Dateien durchsuchen und filtern |
| Sammlungen | Material nach Projekt oder Aufgabe ordnen |
| Favoriten | Markierte Dateien schnell wiederfinden |
Unten links sehen Sie den Speicherverbrauch. Maßgeblich sind das aktive Konto, dessen Kapazität und bei Teams die Berechtigungen Ihrer Rolle. Sind Uploads, Speichern und neue Sammlungen noch nicht freigeschaltet, folgen Sie dem Hinweis zum Aufladen dieses Kontos und prüfen Sie den Zugriff anschließend erneut. Zum Ansehen vorhandener Assets ist keine Aufladung nötig; die Zugriffsrechte Ihrer Teamrolle gelten weiterhin.
2. Ausgangsmaterial hinzufügen
Dateien und Ordner hochladen
Über Hochladen unten links wählen Sie eine lokale Datei. Die Bibliothek verwaltet Bilder, Videos, Audio, Dokumente, 3D-Modelle und bestimmte weitere Dateien. Beachten Sie die im Dialog angegebenen Formate und Größenlimits.

Abbildung 2: Von links nach rechts: Datei, URL und Ordner. Darunter steht der Speicherverbrauch.
Ein Dateiname wie fruehjahrskampagne_sneaker-weiss_front.png lässt sich später gut suchen. Für mehrere Dateien nutzen Sie das Ordnersymbol rechts. Dabei entsteht eine neue Sammlung; starten Sie innerhalb einer Sammlung, wird die neue Sammlung dort angelegt. Dateien aus Unterordnern landen auf derselben Ebene. Die lokale Ordnerstruktur wird also nicht vollständig übernommen. Prüfen Sie nach dem Upload, welche Dateien erfolgreich, fehlgeschlagen oder übersprungen sind.
Eine öffentliche Datei-URL importieren
Klicken Sie auf das Linksymbol und fügen Sie eine öffentliche HTTP- oder HTTPS-Dateiadresse ein. Ein eigener Name ist optional; ohne ihn bleibt der ursprüngliche Dateiname erhalten. Starten Sie dann den Import.

Abbildung 3: Oben steht die Datei-URL, darunter können Sie einen Namen vergeben.
Die Adresse muss eine öffentlich zugängliche Datei liefern. Ein Freigabelink zu einer Seite mit Anmeldepflicht genügt nicht. PoYo prüft Dateityp, Größe und Zugriffsbedingungen.
Auch generierte Ergebnisse lassen sich in der Bibliothek verwalten. Achten Sie dabei auf die jeweilige Ablauffrist.
3. Suchen und sinnvoll ordnen
Unter Alle Medien kombinieren Sie die Namenssuche mit Medientyp und Quelle: generiert, hochgeladen oder per URL importiert. Zusätzlich können Sie nach Datum gruppieren und die Kartengröße S, M oder L wählen.

Abbildung 4: Oben suchen Sie nach Namen. Die Werkzeugleiste steuert Quelle und Darstellung; darunter wählen Sie den Medientyp.
Für ein Produktfoto grenzen Sie etwa auf hochgeladene Bilder ein und suchen anschließend nach dem Produktnamen.
Wählen Sie Neue Sammlung, geben Sie einen Namen ein und bestätigen Sie mit dem Häkchen. Über die Aktionen einer Medienkarte können Sie Dateien zur Sammlung hinzufügen. Geeignete Namen sind beispielsweise „Frühjahrskampagne“, „Figurenreferenzen“ oder „Zur Freigabe“.

Abbildung 5: Das Häkchen bestätigt den Namen, das Kreuz bricht ab. Gezeigt ist der Zustand vor dem Speichern.
Mit Favorisieren markieren Sie häufig verwendete Referenzen oder gelungene Ergebnisse. Sie erscheinen unter Favoriten.

Abbildung 6: Auch Favoriten zeigen ihre verbleibende Gültigkeit. Die Markierung verlängert die Aufbewahrung nicht.
Im Auswahlmodus können Sie mehrere Dateien herunterladen oder einer Sammlung zuordnen. Kontrollieren Sie die Auswahl vor dem Löschen.
4. Vorhandene Medien im Modell verwenden
Öffnen Sie auf einer kompatiblen Modellseite das Hinzufügen-Menü im Bild-, Video- oder Audiofeld und wählen Sie die Medienbibliothek. Suchen Sie eine Datei oder wechseln Sie zu Favoriten, Uploads beziehungsweise einer Sammlung. Sie können direkt auswählen oder den vollständigen Browser öffnen und dort bestätigen. Warten Sie auf das Laden und prüfen Sie Vorschau und Reihenfolge, bevor Sie Prompt und Einstellungen festlegen.

Abbildung 7: Öffnen Sie das Menü zum Hinzufügen eines Bildes und wählen Sie den Bibliothekseintrag.

Abbildung 8: Die kompakte Auswahl bietet Suche und Kategorien. Unten rechts öffnen Sie die vollständige Ansicht.

Abbildung 9: Markieren Sie das Bild und bestätigen Sie unten rechts. Wie viele Dateien erlaubt sind, bestimmt das Eingabefeld.
Unterstützte Anwendungsfälle reichen von Referenzbildern für GPT Image, Nano Banana und Seedream über Start-, End- oder Referenzbilder in passenden Kling-, Veo- und Seedance-Modi bis zur Videoverarbeitung. In integrierten Werkzeugen können vorhandene Videos etwa vergrößert, vom Hintergrund freigestellt oder übersetzt werden. Audioeingaben unterstützen je nach Werkzeug Fortsetzungen, Cover, Remixe und Gesangsbearbeitung. Auch kompatible Bild-zu-3D-Eingaben von Meshy, Tripo und Hunyuan können Referenzbilder übernehmen.
Jedes Eingabefeld behält seine eigenen Format-, Größen- und Mengenlimits. Dass sich Dokumente und 3D-Dateien speichern lassen, bedeutet nicht, dass jedes Modell sie verarbeiten kann. Die gemeinsame Medienauswahl ist hauptsächlich für Bilder, Videos und Audio vorgesehen. Ist eine Datei nicht verfügbar, prüfen Sie Ablauffrist, Eingabegrenzen und aktives Konto. Bei einer abgelaufenen Generierungseingabe wählen Sie die Datei erneut aus.
5. Ergebnisse für die nächste Runde aufbewahren
In unterstützten Ergebnisansichten können Sie Ausgaben direkt favorisieren oder einer Sammlung hinzufügen.

Abbildung 10: In dieser englischen Ansicht entfernt „Unfavorite“ eine bestehende Favoritenmarkierung. „Add to collection“ fügt das Ergebnis einer Sammlung hinzu.
Öffnen Sie im Verlauf eine Ergebnisvorschau, um die Ablauffrist zu prüfen. Bei geeigneten Ergebnissen erscheint 30 Tage verlängern. Diese Aktion gibt es auch auf den Medienkarten.

Abbildung 11: Unten in der Vorschau stehen das Ablaufdatum und, falls verfügbar, die Verlängerungsaktion.
Die Verlängerung speichert eine separate Kopie für 30 Tage ab erfolgreichem Abschluss. Diese Kopie belegt Platz in Ihrem Asset-Speicher.

Abbildung 12: Lesen Sie vor der Bestätigung die Angaben zu Frist und Speicherbelegung.
Favorisieren und das Hinzufügen zu einer Sammlung ändern die Ablauffrist nicht. Generierte Ergebnisse bleiben normalerweise etwa drei Tage erhalten; maßgeblich ist die Anzeige am jeweiligen Element. Verlängern Sie geeignete Dateien rechtzeitig oder laden Sie eine lokale Kopie herunter. Bereits abgelaufene oder verlängerte Ergebnisse sowie nicht mehr verfügbare Quelldateien können von einer weiteren Verlängerung ausgeschlossen sein.
Referenzbilder auch in Prism nutzen
Öffnen Sie in Prism das Menü zum Hinzufügen eines Referenzbildes und wählen Sie die Bibliothek.

Abbildung 13: Das Prism-Menü zeigt den Bibliothekszugang und die Grenzen für Referenzbilder.
Aktuell sind bis zu vier JPEG-, PNG- oder WebP-Bilder mit jeweils höchstens 10 MiB möglich. Mit denselben Referenzen lassen sich Unterschiede bei Motiv, Stil und Details besser vergleichen.
Mit einem Projekt anfangen
Laden Sie Ihre Sneakerfotos in eine Sammlung, erstellen Sie daraus Kampagnenmotive und ordnen Sie die besten Varianten derselben Sammlung zu. Wählen Sie anschließend ein Motiv als Ausgangsbild für ein Video. Ergebnisse für weitere Korrekturen verlängern Sie rechtzeitig; fertige Dateien laden Sie zur Übergabe herunter.